Info Sommerreifen
Sommerreifen BF Goodrich G-GripGerne bringen wir Ihnen nun einige Reifenhersteller mit Ihren Schwerpunkten näher. Den einen oder anderen Namen haben sie sicher schon mal gehört, aber auch die sogenannten "No-Name-Hersteller" können verdammt gute Reifen bauen. Nur von Billigreifenreifen sollten sie doch großen Abstand nehmen. Deshalb verkaufen wir hier bei www.mywheel.de auch nur Markenreifen von Herstellern, die eine gute bis sehr gute Referenz nachweisen können.
Avon Sommerreifen
Avon Sommerreifen ob Trocken oder nass, kalt oder heiß, Straße oder Gelände - gleichgültig, unter welchen Bedingungen Sie fahren, Sie möchten Sommerreifen, bei denen Sie sich keine Sorgen machen müssen, Sommereifen, mit denen Sie alles unter Kontrolle haben. Mit anderen Worten: Avon-Reifen. Avon stellt seit 1904 Qualitätsreifen für alle Arten von PKW, Motorräder, Leicht-Lkw und Anhänger her. Und im laufe der Jahre hat sich Avon nicht nur auf der Straße, sondern auch auf den Rennstrecken der Welt im Zweirad- und im Vierradbereich bewährt. Einhundert Jahre Erfahrung in der Reifenherstellung werden heute mit modernster Konstruktions- und Fertigungstechnologie kombiniert. Und wenn Sie sich dann noch unsere strengen Testverfahren anschauen, werden Sie schnell feststellen, warum Avon-Reifen über eine beispiellose Qualität und exzellente Eigenschaften verfügt. Wenn Sie also Reifen suchen, die allen Elementen gewachsen sind und mit denen das Autofahren ein Vergnügen und keine lästige Pflicht ist, dann fragen Sie nach Avon.
Barum Sommerreifen
Gute Reifen zu guten Preisen. Diesen Leitsatz bezeichnet der tschechische Hersteller Barum als „clevere Philosophie“, die ihn über die gesamten sechzig Jahre seines Bestehens hinweg begleitete. Die Geschichte und der Werdegang dieses Herstellers können durchaus als atypisch auf dem Reifenmarkt bezeichnet werden. Das in Europa für seine sicheren und zuverlässigen Allwetterreifen bekannte Unternehmen verbindet seit seiner Gründung im Jahre 1945 drei verschiedenen Know-hows miteinander. Barum bevorzugt es, wichtige Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Er fertigt, transportiert und vertreibt seine Reifen. Im Werk von Otrokovice verstehen die Ingenieure, dass ein Reifen nicht nur traditionellen Werten wie Präzision und Ausdauer Genüge tun muss, sondern auch den Komfort des Fahrers gewährleisten sollte. Das jüngste Modell Bravuris ist ein guter Beweis dafür, dass dieser Hersteller seine Versprechen hält. Barum ist seit 1992 unter der Treuhandschaft der Continental AG und hat vor, sich verstärkt auf die Herstellung von Oberklassereifen zu spezialisieren. In der Zwischenzeit erfreut sich die Firma alljährlich der Barum-Rallye, die sie seit den siebziger Jahren zu organisieren pflegt.
Bridgestone Sommerreifen
Alle in der Formel 1 (F1) eingesetzten Reifen werden von 2008 bis 2010 von Bridgestone bereitgestellt. Bridgestone Corporation ist der größte in Japan ansässige Reifenhersteller. Im Jahre 1988 expandiert die Gruppe durch die Übernahme von Firestone Tire. Technologie und Sicherheit sind die Schlüsselwörter der Philosophie des japanischen Herstellers, der weltweit den zweiten Platz auf dem Reifenmarkt besetzt. Spezialisiert in der Herstellung von Geländereifen nimmt sich Bridgestone die Entwicklung ökologischer Reifen zu Herzen, die unter extremsten Wetterbedingungen eingesetzt werden können. Von Reifen, die die Unterschrift von Bridgestone tragen, kann man sich eine gute Verwendung auf nasser Fahrbahn und ein System zur Geräuschminderung erwarten, alle „hausgemacht“. Der fast als Besessenheit zu bezeichnende Wunsch von Bridgestone nach Innovation brachte dem Unternehmen mehrere Siege im F1 unter den Größten ein, wie Ferrari, Williams oder Toyota. Außerhalb von Wettkämpfen stattet der Hersteller den Audi TT, BMW Z8 sowie den neuen Mazda Miata MX-5 aus.
Continental Sommerreifen
Jedes vierte Auto in Europa ist heute von Werk her mit Continental-Reifen ausgestattet. Das in Hannover in Deutschland niedergelassene Unternehmen Continental A.G. besetzt den vierten Platz auf dem Reifenweltmarkt, mit mehr als vierzig Werken, Forschungszentren und Teststrecken auf der ganzen Welt. Mehr als die Hälfte des Firmenpersonals ist in der Reifenherstellung tätig: für jede Art von Fahrzeug, Größe und Geschwindigkeit. Innovation und Sicherheit stellen die grundlegenden Prinzipien dieser Marke dar, die im Jahre 2002 „Einvernehmen“ mit einem seiner Konkurrenten, Bridgestone, unterzeichnete, um die Konzeption von Run-Flat-Reifen anzukurbeln. Die Zusammenarbeit mit angesehenen Herstellern wie Daimler-Benz und Porsche haben es Continental ermöglicht, mehrere Hochgeschwindigkeitsrekorde in Grand Prix-Rennen aufzustellen. Eine gigantische Siegerliste aus über einem Jahrhundert ist der ganze Stolz dieser Marke, deren Teilnahme nur in der Formel 1 noch zu „testen“ gilt.
Cooper Sommerreifen
Cooper ist der zweitgrößte unabhängige Hersteller in den USA und belegt den vierten Platz auf der Favoritenliste amerikanischer Verbraucher. Die 1914 gegründete Marke verzeichnete die schnellste Entwicklung aller jemals auf amerikanischem Boden ansässigen Konstrukteure. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Findlay, Ohio, exportiert seine Reifen heute in über 60 Länder und ist sehr auf ein dynamisches und innovatives Image bedacht. Ein Cooper-Reifen entspricht höchsten Normen: Siliziumkomponenten zur Verbesserung der Haftungseigenschaften und des Vorderrad- oder Hinterradantriebes, Stahlstrukturen zur Verstärkung des Widerstandes und ein Design, das absolut den technischen Leistungen entspricht. Genauigkeit zählt zu den Leitworten: Cooper ist auf dem Markt für seine Gummiwahl bekannt. Im Anschluss an die Eröffnung einer bedeutenden Filiale in China entschlossen sich die Amerikaner geradeheraus zu einer neuen Reifenserie, die den spezifischen Straßenbedingungen dieses Landes Genüge tun soll.
Dunlop Sommerreifen
Dunlop stellte alleine im Jahre 2005 sämtliche Reifen für über 300 weltweit statt findende Rennen und Tests bereit. „Erfolg unter Beachtung der Tradition“ ist der Ausdruck, der den britischen Hersteller am besten charakterisiert. In der Tat hat Dunlop einen historischen Namen zu verteidigen, da seine Bestimmung eng mit der Erfindung des ersten pannensicheren Reifens in Zusammenhang steht, der von jenem erfunden wurde, der der Marke seinen Namen verlieh, Sir John Boyd Dunlop. Auch wenn die Marke 1999 mit dem amerikanischen Reifengiganten Goodyear fusioniert, behält sie ihren Firmensitz auf jener Erde, auf der sie gegründet und entwickelt wurde, in Birmingham, wobei ihre eigenen Werte und Spezifizitäten weiter bestehen bleiben. Dunlop als offizieller Partner des British Touring Car Championship im Jahre 2003, 2004 und 2005 bleibt seiner Tradition treu: sichere, zuverlässige und elegante Reifen herzustellen. Fügt man hier die Präsenz der britischen Reifen in sämtlichen Industriebereichen hinzu, versteht man, warum sich diese auf dem Weltmarkt so hohem Ansehen erfreuen. In der Tat wurde Dunlop von Herstellern wie Audi, BMW, Honda, Lexus, Mercedes-Benz, Nissan, Porsche, Suzuki und Toyota ausgewählt. Oft werden Dunlop-Reifen als Austauschreifen für Originalreifen gewählt.
Fulda Sommerreifen
In seinem Herkunftsland Deutschland steht der Reifenhersteller Fulda an der Spitze der Pyramide. Mit 10% des deutschen Marktes und mehr als 7 Millionen hergestellten Reifen pro Jahr ist diese vor über einem Jahrhundert gegründete traditionelle Marke unumgänglich geworden. Ihre starke Persönlichkeit lässt schnell vergessen, dass Fulda unter Treuhandschaft des Giganten Goodyear steht. Diese den höchsten Ansprüchen Genüge leistenden Reifen erhielten Bestnoten (10 von 10) in den Sommertests 2006 der Kategorien „Aquaplaning“ und „Traktion“ und stärken hierdurch weiterhin ihr Ansehen. Ein kleiner Schritt in die Vergangenheit von 2005 reicht aus, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass der überwältigende Maybach Exelero eine Entwicklung von Fulda ist. Um die Hingabe an Innovation der Deutschen zu argumentieren, erinnern wir nur einmal daran, dass dieses wie aus der Zukunft stammende Auto speziell von Fulda gefertigt wurde, um seine Reifenprototypen auf sichere und hoch entwickelte Weise testen zu können.
General Sommerreifen
Bei General Tire dreht sich alles ums Kurvenfahren und die Straßenhaftung. Die herausragenden Eigenschaften der Marke sind die perfekte Traktion und das ausgezeichnete Profil, die den Reifen ausgesprochen fahrerfreundlich machen. Eine gute Haftung, sowohl auf nassen als auch auf trockenen Straßen, geben dem Fahrer während der gesamten Fahrt ein gutes Gefühl. General Tire gewährt Ihnen allzeit sichere Fahrt, da das Fahrzeug durch das High-Tech-Laufflächenprofil stets unter Kontrolle ist. Aufgrund neuartiger Techniken und innovativen Designs ist General Tire der Konkurrenz immer einen Schritt voraus. Daher sind diese Reifen die beste Wahl, wenn Sie mit verschiedenerlei Witterungsverhältnissen fertig werden müssen. General Tire bietet Ihnen eine große Auswahl an Reifen für PKWs, Kleinlaster, SUV und alle Geländefahrzeuge. Aufgrund seines herausragenden Leistungsverhaltens ist diese amerikanische Marke immer erste Wahl, wenn es um die Fahrzeugsicherheit bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen geht.
Goodyear Sommerreifen
Goodyear, der größte amerikanische Hersteller auf dem Reifenmarkt, beginnt seine Odyssee zu Ende des 19. Jahrhunderts. Der Symbolik seines Titels treu, der den Namen des Reifenerfinders trägt, Charles Goodyear, hat sich ein Kredo des Wortes „innovieren“ gemacht. Seit fünf Jahren arbeitet Goodyear mit Ford zusammen, um den Druck und die Temperatur im Inneren des Reifens zu kontrollieren. Dieser „intelligente und intuitive Reifen“ mit aggressiver Dynamik passt sich allen Fahrzeugtypen und Geländearten an. Eine weitere von Liebhabern der Marke geschätzte Besonderheit ist die Diskretion der Reifen, die für ihr geringes Rollgeräusch bekannt sind. Goodyear beliefert vorwiegend anerkannte Marken wie Cadillac, Chevrolet, Dodge, Hummer, Land Rover oder Lexus.
Kleber Sommerreifen
Der französische Hersteller Kleber feiert schon bald einhundertjähriges Bestehen seit seiner Gründung in Paris im Jahre 1910. Die Geschichte dieser Marke ist eng mit einigen unvermeidlichen Anhaltspunkten in der Entwicklung des Reifens verbunden: Im Jahre 1951 revolutionierte diese den Reifensektor mit dem ersten schlauchlosen Reifen (Tubeless). Der konstante Wunsch nach Innovation räumt Kleber heute den sechsten Platz unter den bevorzugten Reifenmarken europäischer Verbraucher ein. Seine Reifen erfüllen unverändert drei Anforderungen: Zuverlässigkeit, Sicherheit, elegante und geräuscharme Bodenhaftung. Sein Wunsch nach Perfektionismus führte den Hersteller kürzlich dazu, ein neues System zur Wasserabscheidung vorzustellen, das auf Reifen mit avantgardistischem Profil zu finden ist: das Dynaxer DR. Der von der Michelin-Gruppe aufgekaufte Hersteller mit Tradition setzt dennoch weiterhin seine eigene Unterschrift auf. Ein schöner Lebenslauf, denn Kleber-Reifen wurden oftmals als Erstbereifung von anerkannten Konstrukteuren wie Volkswagen, Opel, Peugeot, Renault oder Suzuki gewählt.
Michelin Sommerreifen
Mit mehr als hundert Siegen in der Formel 1 und als zweimaliger Weltmeister der Konstrukteure zählt Michelin zu den Reifenherstellern mit den meisten Titeln. Fügt man hier noch den Höchstgeschwindigkeitsrekord mit einer nie zuvor erreichten Durchschnittsgeschwindigkeit von 400 km/h hinzu, die während den F1-Tests 2006 auf einem Salzsee an Seiten eines BAR Honda aufgestellt wurde, versteht man schnell, warum sich Michelin-Reifen so hohem Ansehen erfreuen. Die französischen Reifen haben das Vertrauen der Verbraucher in mehr als 170 Ländern gewonnen, da die Unterschrift von Michelin Synonym für Zuverlässigkeit, Sicherheit, und Kühnheit bei gleichzeitigem Umweltbewusstsein ist. Die sich der Innovation widmenden Ingenieure bei Michelin überlassen bei der Entwicklung eines neuen Reifens nichts dem Zufall: Ihre Gummis sind für einzigartige Bodenhaftung bekannt, die in Kurven und bei Aquaplaning verspürt werden kann, aber auch für Ihren Widerstand gegenüber höchsten Temperaturen. In über einem Jahrhundert konzipierte der in Clermont-Ferrand ansässige französische Hersteller ca. 3500 Reifenmodelle und unterhält Beziehungen zu den bekanntesten Automarken.
Pirelli Sommerreifen
Der italienische Hersteller Pirelli wurde im Anschluss an die in Deutschland 2006 durchgeführten Sommerreifentests von anerkannten Automobilmagazinen als Favorit bezeichnet. Die von Kritikern geschätzten Reifen erhielten Bewertungen von „sehr empfehlenswert“ bis „höchst empfehlenswert“. Das in Mailand zu Ende des 19. Jahrhundert gegründete Unternehmen Pirelli hat seitdem ihren Platz unter den größten Reifenherstellern auf internationaler Ebene eingenommen. Form und Technisierung: Die Italiener haben sich auf dem Markt mit ihrer Wahrnehmung des Reifens behauptet, die technische Perfektion mit ästhetischem Aspekt kombiniert und äußerst designbewusst ist. Im Jahre 2004 kamen die Pirelli-Reifen in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auf Subaru zum Einsatz. Heute sind diese mit der Marke Ford verbunden, die Pirelli als strategischen Partner für 2006 auserwählte.
Semperit Sommerreifen
„Stets in Bewegung" ist die lateinische Bedeutung des Namens Semperit, einem der ältesten Reifenhersteller auf dem europäischen Markt. Die österreichische Marke hat ihren Erfolg der genauen Beachtung traditioneller Werte zu verdanken. Im Jahre 1850 begann dieser Hersteller mit der Herstellung seiner ersten Reifen in der ersten europäischen Reifenfabrik in Wimpassing, in Österreich. Fünfzig Jahre später weiß Semperit alles über die Herstellung von Autoreifen. Die natürliche Umgebung beeinflusste die Art seiner Arbeitsauffassung. Semperit ist weltweit für seine zuverlässigen und sicheren Winterreifen bekannt, die sich perfekt schneebedeckten Bergstraßen anzupassen wissen. Auch in dieser Marktlücke spielt Tradition eine Rolle, denn es ist kein Zufall, wenn diese Reifen für Zuverlässigkeit, gutes Handling sowie beständige Bodenhaftung bekannt sind, die es ermöglicht, eine konstante Geschwindigkeit selbst unter schwierigsten Wetterbedingungen beizubehalten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis und die gute Lebensdauer dieser Reifen dienen Semperit als Visitenkarte, der 1985 mit Continental A.G. fusionierte.
Uniroyal Sommerreifen
Der amerikanische Hersteller Uniroyal nimmt für sich in Anspruch, geistiger Urheber von Regenreifen zu sein, die er 1969 erfand. Die den Reifensektor anführende Marke Uniroyal wusste ebenfalls das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen, die sie an erste Stelle der Top 5 unter den sichersten Regenreifen wählten. Ein Vertrauen, das sich auch auf Tradition stützt, da der Hersteller seine Versprechen tatsächlich seit bereits einem Jahrhundert hält. In den achtziger Jahren fusionierte das 1892 gegründete Unternehmen mit der Continental AG. Die charakteristischen Eigenschaften eines Uniroyal-Regenreifens rechtfertigen zweifellos die Vorzüge der Käufer: Kürzere Bremswege bei Aquaplaning, Profile, die wahrhaftigen Dränagekanälen ähneln sowie eine Lauffläche mit Siliziumkomponenten zur Verbesserung der Haftungseigenschaften. Was Fun betrifft, steht Uniroyal auch hier an vorderster Stelle und gehörte zu den ersten Herstellern in Europa, die ein Rennen für die breite Öffentlichkeit ins Leben riefen, den Uniroyal Fun Cup, wo sich Gelegenheitsrennfahrer auf legendären Rennstrecken herausfordern.
Vredestein Sommerreifen
Geht es darum, für Erstaunen zu sorgen, zögert der holländische Reifenhersteller Vredestein nicht, all seine Talente einzusetzen. Genau wie bereits im Jahre 1999 zur Lancierung seines Modells Sportrac, das für Schlagzeilen in Fachzeitschriften sorgte. Tatsächlich ist ein Reifen mit der Unterschrift von Giorgetto Giugaro, einem der produktivsten Designer in der Geschichte der Automobilindustrie, ein wahrhaftiges Ereignis. Vredestein Banden B.V aus Enschede in Holland beginnt seine Geschichte im Jahre 1946. Diese hauptsächlich für ihre einwandfreie Bodenhaftung auf verschneiter Fahrbahn, ihren aggressiven Grip auf trockener Fahrbahn sowie ihre geräuscharme Natur bekannten Reifen belegen Platz vier der Favoritenliste europäischer Konsumenten. Die Montage eines Vredestein-Reifens auf ganz gleich welches Auto verleiht diesem augenblicklich ein schöneres Aussehen. Diese Reifen wissen sich ihre Vorteile zunutze zu machen. Avantgardistische Eleganz und Ästhetik verbinden sich zu einem einfallsreichen „Biodesign“-Profil, das an natürliche Formen und flüssige Linien erinnert. Für Vredestein ist jedes Detail von Wichtigkeit.
Yokohama Sommerreifen
Yokohama belegte im Juli 2006 an der Seite von BMW den ersten Platz auf dem Podest des „American Le Mans New England Grand Prix“. Die Yokohama Rubber Company befindet sich zweifellos in der Top 10 der größten Reifenhersteller weltweit. Das zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan gegründete Unternehmen erobert sehr schnell den amerikanischen und europäischen Markt und weiß sich dank einer einfallsreichen Philosophie und seines beinahe „aggressiven“ Ehrgeizes zu behaupten. Das Konzept eines asymmetrischen Reifenprofils wird in den USA erstmalig von Japanern eingeführt. Heute eilt ihnen ihr Ruf voraus: Japaner sind bekannt dafür, Reifen für das breite Publikum charakteristische Eigenschaften von Hochleistungsreifen zu verleihen, die in offiziellen Wettkämpfen zum Einsatz kommen. Reifen aus den Werken von Yokohama sind abgesehen von ihrer Zuverlässigkeit, ihrem modernen Design und vorausgesetzten Sicherheit für ihre Haftung in Kurven und bei Aquaplaning bekannt. All diese Besonderheiten und noch viele andere haben Yokohama-Reifen den wohlverdienten Titel des „offiziellen Reifens“ bei der amerikanischen Meisterschaft von Monterey im Jahre 2006 eingebracht.
Ohne gute Reifen geht gar nichts. Noch nicht einmal, wenn Michael Schumacher hinter dem Lenkrad sitzt. Im Automobilsport können die Reifen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Was soll’s, wird sich der Normalfahrer fragen. Er bewegt sich normalerweise nicht im Grenzbereich, da wird es schon keine Rolle spielen, ob er sich das Fabrikat X oder Y ans Auto schraubt.
Weit gefehlt, vor allem wenn es um Winterreifen geht. Denn gerade in der wieder vor uns liegenden Jahreszeit mit ihren oft nassem, oft auch verschneiten Straßen bewegt sich auch Lieschen Müller, für die das Wort Grenzbereich wohl eine gänzlich anders geartete Bedeutung hat. Mit braven kleinen Fronttriebler auch ohne eigenes Zutun an der Grenze der Bodenhaftung. Beispielsweise an einer verschneiten Steigung, plötzlich geht gar nichts mehr, die Räder drehen hilflos durch. Schuld sind, von den Feinheiten im Umgang mit dem Auto soll hier nicht die Rede sein, die Reifen. Wer darauf vertraut hat, dass es auch im Winter mit den Sommerreifen gehen wird, hat jedenfalls gründlich verwachst (siehe Seite 02). Sommerreifen sind auf Schnee derart hilflos, dass die Konsequenzen weitaus teurer werden können als die Anschaffung eines Winterreifens.
Die Auswahl an Winterpneus ist riesengroß und reicht von renommierten Markenfabrikaten bis zu den Produkten kleiner, weniger bekannter Hersteller, die versuchen sich eine Marktnische zu schaffen. Sie bieten ihre Reifen zu Preisen an, die um bis zu 40 Prozent unter denen liegen, die für die Premium Reifen mit den bekannten Namen bezahlt werden. Ein schon klassischer Preisbrecher ist die Firma Matador aus der Slowakei, ein erst in jüngerer Zeit ins Geschäft drängender Konkurrent die Firma Marangoni mit Sitz im italienischen Verona.
Andere wiederum tragen traditionelle, schon seit Jahrzehnten bekannte Namen, sind aber längst keine eigenständigen Hersteller mehr, sondern dienen den wenigen Riesen im Rei-fengeschäft als billigere Zweit- oder Drittmarken. Kleber aus Frankreich beispielsweise residiert unter dein Dach des Michelin-Konzerns, Fulda gehört zu Goodyear. Das Gleiche gilt im übrigen auch für die Firma Dunlop. Sie stellt allerdings, im Gegensatz zu Fulda, kein Label für die betont preisbewusste Kundschaft dar, sondern rangiert im preislichen Mittelfeld. Ein Dunlop kostet, wie die vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. für auto motor und sport ermittelten Durchschnittspreise zeigen weniger als ein Goodyear, aber deutlich mehr als ein Fulda. Beide Marken treten zum diesjährigen Winterreifen-Test mit neuen Konstruktionen an. Goodyear erweitert die Familie des Eagle Ultra Crip durch die Nummer Sieben und weckt damit hohe Erwartungen, denn die Vorgänger haben alle die hohe Kompetenz des Herstellers gerade auf dem Winterreifen-Sektor unter Beweis gestellt.
Dunlop präsentiert zur neuen Schnee- und Eis-Saison einen ebenfalls komplett neu entwickelten Reifen mit der Zusatzbezeichnung D3, für den prinzipiell das Gleiche gilt. Denn auch Dunlop ist seit vielen Jahren. wie auch die Tests Von auto motor und sport immer wieder unterstrichen haben, eine der ersten Adressen, wenn es um Winterreifen der Spitzenklasse geht.
Dunlop-Produkte sind im Übrigen keine mit eigenständigem Erscheinungsbild - sprich Profil - und entsprechender Bezeichnung auf der Seitenwand versehene Goodyear-Konstruktionen Die Entwickler der beiden Marken genießen durchaus noch Eigenständigkeit, und das ist auch gut so. Denn Konkurrenz, auch im eigenen Haus, ist vorzüglich geeignet, das Qualitätsniveau zu heben.
Bei den Winter-Fahrversuchen, die wegen der konstanteen Schnee- und Temperaturbedingungen im Norden von Schweden durchgeführt wurden, zeigt sich schnell dass die beiden Neuen von Goodyear und Dunlop auf Schnee das Beste sind, was man derzeit kaufen kann. Da ist zunächst einmal die Traktionsprüfung. Der Dunlop erreicht den Bestwert, allerdings mit einem nur marginalen Vorsprung vor dem Goodyear. Dritter ist allerdings bereits der Billigreifen Matador, der sich sogar knapp vor dem im letzten Jahr neu eingerührten Pirelli Sotto Zero platziert. Auch der Marangoni schneidet in dieser Prüfung überraschend gut ab - ganz im Gegensatz zum Fulda, dessen Zugkraft auf Schnee um über 300 Newton schlechter ist als die des Dunlop. Bremsen, die zweite Schneeprüfung: Hier macht der neue Goodyear klar, wer der Meister der Verzögerung ist. Er benötigt aus 50 km/h einen halben Meter weniger Bremsweg als die Nächst platzierten, zu denen neben Continental, Pirelli und Kleber wiederum der Marangonie gehört, Der Dunlop rangiert bei diesem Test nur im Mittelfeld. Schlechtester ist wiederum der Fulda. Aber auch der Bridgestone LM-25, der nach einem wenig überzeugenden Ergebnis im letzt jährigen Test (siehe Heft 21/2OM) eine Weiterentwicklung erfuhr, hat immer noch deutliche Schwächen beim Bremsen auf Schnee. Die Fahrt auf dem kurvenreichen Handlingkurs macht die Sache klar. Goodyear und Dunlop erzielen nicht nur die besten Zeiten, sondern Zeichnen sich auch beide durch vorzügliches Fahrverhalten aus. Sie passen hervorragend zu einem Fronttriebler wie dem als Testwagen dienenden Audi A3 Sportback, weil sie wenig zum Untersteuern neigen. Das macht das Fahren leicht. Schieben über die Vorderachse, das bei den auf dem Kurs langsameren Reifen zu beobachten ist, stellt im Extremfall einen nur noch schwer kontrollierbaren Fahrzustand dar.
Im Schnee ist die Sache also klar. Der Goodyear erzielt die Traumnote von 99 Punkten, der Dunlop landet bei 96 von 100 möglichen. Und bei den Nässe-Versuchen setzen die beiden ihren Siegeszug fort, wobei der Dunlop hier den Goodyear auf den zweiten Platz vorweist, weil er auf dem Handlingkurs erheblich präziser und schneller zu fahren ist. Dritter bei Nasse wird, wie schon bei den Schneetests, der Pirelli. Der kontert schließlich auf trockener Straße, wo er vor allem dank seines konkurrenzlosen Bremsvermögens zusammen mit dem Dunlop auf den erstem Platz kommt. Der Marangoni zeigt auf trockener Straße, wie diffizil die Reifen-Entwicklung ist. Seine Gummimischung beschert ihm ordentliche gute (auf Schnee) Ergebnisse. Bei Trockenheit völlig. Da hilft nur eines: Nachsitzen, bitte…


